Zeichenblockade aufgehoben?!
Leider ist die Abschlussveranstaltung letzte Woche ausgefallen. Schade, ich war doch schon so gespannt auf mein Portrait, welches ja schließlich als Beweis für die Aufhebung (oder zumindest Auflockerung) meiner Zeichenblockade dienen sollte. Wenigstens hätte es einen Vergleich zu vorher möglich gemacht. Naja, die Veranstaltung soll im nächsten Semester ja nachgeholt werden und dann werden wir alle ja sehen... Also ich bin eigentlich ganz optimistisch. Ehrlich gesagt war ich mal wieder zu ungeduldig und habe mir deshalb heute einen Spiegel geschnappt und mein Gesicht gezeichnet. Gut, die Zeichnung sah mir nicht wirklich ähnlich, aber sie war allemal besser als die Zeichnung, die ich ganz zu Anfang gezeichnet hatte. Mit viel mehr Details und einfach mehr der Realität entsprechend. Auf jeden Fall nicht schlecht für meine Verhältnisse *stolz*. Ich merke auch ganz deutlich, dass ich irgendwie ganz anders vorgehe, wenn ich eine Zeichnung anfertige, nur ist das schwierig zu beschreiben.
Auf jeden Fall habe ich in dieser Veranstaltung endlich auch mal was für mich selbst gelernt und etwas fürs Leben. Jetzt müsste es nur noch eine Veranstaltung geben um meine Mathematikblockade aufzuheben und eine, die mir das Singen beibringt. Wäre das vielleicht möglich Herr Schmid?!-)
Swana Nühs - 16. Feb, 19:01

So, viermal hab ich jetzt die Übung mit der Hand gemacht. Irgendwie kann ich leider keinen Unterschied zwischen den Zeichnungen erkennen. Aber vielleicht sieht Herr Schmid ja einen?! Aber ich glaube kaum... 
Hatte ich es mir doch schon fast gedacht. Aus dem Ton sollten wir ein Gesicht formen. Und zwar ausschließlich mit unseren Händen und unserem Gefühl. Dazu wurde das Licht ausgeschaltet und wir mussten unsere Augen schließen. Wo sollte ich anfangen? Ich begann die Augen zu formen, indem ich meine beiden Daumen in der Ton drückte (hauptsache irgendwie synchron!). Dann weiter mit der Nase, und dann der Mund... So ein Mist, nicht genügend Platzt für den Mund. Noch mal von vorne... So, jetzt nur noch ein paar Augenbrauen und die Ohren, fertig! Noch ein bisschen glatt streichen und ich konnte die Augen wieder öffnen. Richtig viel erkennen konnte ich noch nicht, dann ging das Licht wieder an: Huch, ich hatte einen Ork erschaffen, wie hässlich! Mein Ork hat keine Stirn und kein Kinn, vielleicht hätte ich mit etwas kleineren Proportionen arbeiten sollen. Ich könnte es allerdings auch einfach abstrakt nennen... Aber ich weiß natürlich, dass es darum im Kurs nicht geht, und deshalb nenne ich es einfach grotten hässlich!
Leider konnte ich an der Veranstaltung am 6. Dezember nicht teilnehmen. Ganz schön traurig, hab nämlich erfahren, dass das die wichtigste aller wichtigsten Veranstaltungen war... Mal schauen, ob ich das irgendwie nachholen kann. Bin aber schon mal gespannt auf die nächste Veranstaltung. Was werden wir wohl mit dem Tonklumpen, der Zeitung und dem Frühstücksbrett anfangen?? We will see...

